Samstag, 14. März 2026

Interview mit ... Gerhard W.

Für diesen Blog haben wir den Besuchern unseres Stammtischs häufiger und beinahe allen Besuchern die sogenannten »ultimativen Fragen« gestellt. In den letzten zwei Jahren haben gleich mehrere neue und inzwischen regelmäßige Besucher den Weg zum Stammtisch gefunden und so ist es mal wieder an der Zeit für ein Interview. Diesmal stellte sich Gerhard W. den »ultimativen Fragen«. 

 

 

1. Wie bist du zu PERRY RHODAN gekommen? Was war dein erster Kontakt mit der größten Science Fiction-Serie?

Mein erster Kontakt zu der vier Jahre nach meiner Geburt gestarteten Heftserie war in der Grundschulzeit. Ein bei uns im Haus wohnender Junge, vier Jahre älter als ich, gab mir das Heft »Admiral Gecko« aus der PERRY RHODAN-Heftserie. Mich faszinierte das Titelbild mit den Sauriern sehr, mit der Geschichte war ich noch etwas überfordert.



2. Welches war dein erstes PERRY RHODAN-Heft, -Buch, -Taschenbuch oder -Hörspiel?

Als ich Jahre später in den Ferien mit dem Zug nach Bayern zu Verwandten fuhr, kaufte ich als Lesestoff für unterwegs das Heft Nr. 200 am Bahnhofskiosk. Wieder ein Hammer Titelbild, das mich zum Kauf bewegte! Icho Tolot in Aktion! Ab dann kaufte ich die Hefte regelmäßig und ergänzte die Sammlung bis zurück zu Heft eins. Damals gab es ja mehrere Auflagen, da ging das recht schnell.



3. Welche ist deine Lieblingsfigur und warum?

Icho Tolot – wahrscheinlich wegen dem Ersteindruck und Einstieg.

4. Wer ist dein Lieblingsautor und warum?

Zu Beginn natürlich K. H. Scheer und Clark Darlton. In späteren Zeiten war ich nur am Lesestoff genießen und wer das geschrieben hat, war mir egal. Erst viel später habe ich mich da etwas informiert und alle haben ihre Sache gut gemacht. Allerdings gab es ab meinem 18. Lebensjahr nur noch ganz sporadische Berührungen mit der Heftreihe. Andere Aktivitäten und Interessen nahmen den Platz ein.
Die aktuellen Autoren jetzt schreiben so gut, dass ich wieder eingestiegen bin, kurz nachdem ich den Stammtisch kennengelernt habe. Das hat mich sehr inspiriert. Zudem habe ich zu der Zeit auch ein Kugelraumschiffmodell gebaut – ein Wunsch, der bereits Jahrzehnte in mir geschlummert hatte und im erreichten Ruhestand nun verwirklicht wurde.

5. Was liest du noch außer PERRY RHODAN? Liest du noch andere Science Fiction-Bücher oder -Romane?


In jungen Jahren so mit ca. 14 begann ich, die Heyne-SF-Taschenbücher zu lesen. Von Asimow über Lem, Stapledon bis Zimmer Bradley war alles dabei. Auch Fantasy wie »Conan« von Robert E. Howard usw. Lesen ist bis heute ein Grundbedürfnis und überall bei mir stapeln sich die Bücher. Krimis von Tidyman (»Shaft«) oder Fred Vargas aus Frankreich, Sachbücher und Atlanten, Bildbände und historische Seefahrergeschichten. Es ist immer genug Material vorhanden!





6. Wie lange besuchst du schon den Stammtisch? Was ist der Grund für deinen Besuch des Stammtisches?

Seit Frühjahr 2025 bin ich beim Stammtisch Mannheim dabei. Ausgelöst wurde das Interesse an Kontakten in die Szene durch den Bau des Modells. Da bin ich im Internet auf den Stammtisch gestoßen, bin hingegangen und habe mich sofort wohl gefühlt in der Runde. Neue und nette Kontakte knüpfen, auch mal Autoren kennen lernen, Tipps und Termine für Cons erfahren, gute Gespräche plus gute Gastronomie – was will man mehr.




(gh)

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