Am 19. Juni 1971 landete Major Perry Rhodan als erster Mensch auf dem Mond. Somit konnte man 2021 gewissermaßen das 50-jährige Jubiläum dieser Mondlandung begehen – innerhalb der PERRY RHODAN-Serie wohlgemerkt. Die Heftromanserie, die im September übrigens 60 Jahre alt wird. Gleich im ersten Roman landet Perry Rhodan im Handlungsjahr 1971 auf dem Mond, begegnet Außerirdischen und das bis heute fortgeschriebene große Abenteuer der Menschheit beginnt. Der Sprung zum Erdtrabanten gelang Rhodan und seinen Gefährten mit der Rakete bzw. dem Lander namens STARDUST.
In letzter Zeit hatten Perry und ich es eher mit ernsten, im wahrsten Sinn des Wortes in die Tiefe gehenden Themen zu tun: eine Materiesenke, ein Chaotarch, der wie die Leere ist oder eine Superintelligenz namens KOSH, die wie ein Lot ist. Glücklicherweise gab es auch Erholungspausen, in denen Perry und seine Enkelin Farye gerne über Raumschiffe, Gleiter und das Fliegen damit fachsimpeln. Bei solchen Gesprächen halte ich mich eher zurück. Mit einem ehemaligen Risikopiloten und einer begabten Raumschiffpilotin diskutiere ich lieber nicht. Als altgedienter Universenretter lasse ich mich lieber chauffieren oder teleportiere. Wozu ist Mausbiber schließlich Multimutant? Und Perry erzählte seiner Enkelin mal wieder davon, wie entbehrungsreich sein Training als Risikopilot war und wie schwer der erste Flug zum Mond im Vergleich zu unseren heutigen NGZ-Zeiten mit Antigrav und dergleichen. Da kam mir die Gelegenheit gerade recht, mit meinen Freunden vom Mannheimer PERRY-Stammtisch eine Informationsveranstaltung der Europäischen Weltraumorganisation – in Perrys Muttersprache: European Space Agency (ESA) – zu besuchen. Da konnte ich mich mal informieren lassen, wie es denn um die Weltraumfahrt in dieser Zeit bestellt war.