Samstag, 19. September 2015

Unterwegs mit Gucky 4: Hilferuf zum WetzKon II



Perry und Co. benötigten zurzeit nicht meine Hilfe, da alles in geregelten Bahnen lief, mit anderen Worten, sie langweilten sich bei irgendwelchem Papierkram in ihren luxuriösen Büros hoch über Terrania. So hatte auch ich einige Tage Verschnaufpause und machte es mir auf der Terrasse meines Bungalows am Goshunsee gemütlich. Alfred, mein Robobutler, brachte mir einen neuen Karottengemüsesaft »naturell und ohne Zuckerzusatz, mit vielen Vitaminen von Niedriges B«, den ich unbedingt mal probieren wollte.









Dienstag, 1. September 2015

Interview mit ... Marion


Marion in Köln (© rp)
Ich kann mich noch sehr gut an den Abend erinnern, als Marion zum ersten Mal uns am Stammtisch besuchen wollte. Das war vor über 17 Jahren! Wir hatten kurz Mailkontakt vor dem Treffen, was damals noch nicht selbstverständlich war, und unsere Handy-Nummern ausgetauscht. Mein Handy war ein alter Siemens-Knochen. Marions war ein Nokia-Handy. Nein, es gab noch keine Smartphones. ;-) Ich hatte ihr die Uhrzeit und den Ort unseres Treffens mitgeteilt. Unterwegs zum Stammtischtreffen, ich war etwas spät dran, erhielt ich dann einen Anruf von Marion im Ludwigshafener Dialekt: »Heja, wo bleischdn, Vadder. Känna is do und die Kneip hot zu!« Ersteres sollte sich schnell ändern, aber letzteres sollte so bleiben. Nachdem einige eingetrudelt waren, wurde schnell von Fred ein anderes Gasthaus in der Nähe als neuer Treffpunkt ausgewählt. In der ganzen Zeit verpasste Marion kaum einen Stammtisch-Abend, außer wenn sie in Urlaub war. Ebenso unterstützt sie die Infotische des Stammtischs bei regionalen Science Fiction-Treffen und beehrt als Besucher fast alle PERRY RHODAN-Conventions. Marion wurde so zu unserer »Stammtischmutter«, während ich zum »Stammtischvater« wurde. Heute stellt sie sich den »Ultimativen Fragen« des PERRY-Stammtischs Mannheim.


Sonntag, 16. August 2015

Interview mit ... Michael Tinnefeld

Michael Tinnefeld (l.) mit Gucky und Gerhard Huber (© gh)
Hier ist das nächste Interview: diesmal mit einem der eher seltenen Besucher des Mannheimer PERRY-Stammtischs. Heute stellt sich Michael Tinnefeld unseren Ultimaten Fragen. Michael hat im Juni 2015 unseren Stammtisch zum zweiten Mal besucht. Wieso er eher selten beim Stammtisch anzutreffen ist und wie er so zu PERRY steht, erfahrt ihr in Michaels Antworten:




Sonntag, 9. August 2015

Lese-Empfehlung: PERRY RHODAN-FanEdition Nr. 16

Bei Veranstaltungen, bei denen der Mannheimer PERRY-Stammtisch die Serie präsentiert, nutzen wir auch die Gelegenheit, die verschiedenen Produkte der PERRY RHODAN-FanZentrale anzubieten. Nicht nur bei den Besuchern, sondern auch beim Stammtisch selbst, finden vor allem die Romane der PERRY RHODAN-FanEdition guten Anklang. Unser Stammtisch-Besucher Heiko hat im Anschluss an die Lektüre der aktuellen FanEdition daher auch gleich eine Rezension dazu verfasst

Montag, 27. Juli 2015

Interview mit ... Reinhard Habeck




(© rs)
Während des WetzKon II am 03. Juli 2015 in der Phantastischen Bibliothek Wetzlar hat der PERRY RHODAN-Stammtisch Mannheim die Gelegenheit genutzt, mit Reinhard Habeck ein Interview zu führen. Die völlig neuen Informationen zu Guckys »Vater« Bugs Bunny (siehe Blog-Artikel vom 10. Juli 2015) waren Teil dieses Interviews, aber auch seines Vortrags mit dem Titel »Im Bett mit Walter Ernsting« auf dem WetzKon.

Sonntag, 12. Juli 2015

Unterwegs mit Gucky 3: Gucky und Wookiee auf den SCIFI DAYS Grünstadt 2015



Gucky und Wookiee (© rp)
Einmal im Jahr durchbreche ich, Gucky, der größte Mausbiber aller Zeiten, die Schranken des Perryversums. Was nicht so ganz einfach ist, wie ihr euch vorstellen könnt. Aber einmal im Jahr gelingt es mir, als Teleporter, die Barrieren niederzureißen. Dieser Kraftaufwand raubt mir meist für ein oder zwei Tage meine Fähigkeiten, sodass ich mich von den Mitgliedern des Stammtischs herumtragen lassen muss. Glücklicherweise lande ich immer bei ihnen. Dort werde ich dann hinter den Ohren gekrault, was ich sehr genieße. Viel passieren kann mir bei der Reise durch die Universen nicht, denn ich habe ja diese geniale interuniversale Reiseversicherung abgeschlossen, die für alles aufkommt, was mir unterwegs so zustoßen könnte.








Freitag, 10. Juli 2015

Bugs Bunny ist Guckys Vater

»Bugs Bunny ist Guckys Vater« – so Reinhard Habeck auf dem WetzKon II am 4. Juli 2015 bei seinem Vortrag und im Interview mit dem PERRY RHODAN-Stammtisch Mannheim. Natürlich wissen wir, dass Walter Ernsting Guckys Vater ist, aber dieser hat sich laut Reinhard Habeck an der Figur von Bugs Bunny orientiert, als er Gucky literarisch erschaffen hat.

Das vollständige Interview mit Reinhard Habeck folgt in Kürze an dieser Stelle.
Aber hier vorab die ganz neue Erkenntnis zur wohl beliebtesten Figur des Perryversums - mit einer Zeichnung Walter Ernstings von Gucky mit zwei Zähnchen.


Reinhard Habeck über Gucky und Walter Ernsting:


»Bei Gucky erkenne ich sehr viel in Walter Ernsting. Und zu Gucky habe ich einiges von Walter Ernsting erfahren, was vielleicht nicht so bekannt ist und eine Sache möchte ich nun doch verraten. Ich kann dies auch beweisen, da ich von Walter Ernsting eine von ihm selbst gemalte Zeichnung habe, wie er sich Gucky vorgestellt hat. Dieser Gucky hat zwei Vorderzähne, obwohl wir wissen, dass Gucky nur einen Spitzzahn hat.

Ich selbst habe bei meinen allerersten Guckyzeichnungen zwei Vorderzähne gemalt, worauf ich sehr kritisiert wurde: Das ist doch falsch, der Habeck kennt doch noch nicht einmal den Gucky, der hat doch nur einen Spitzzahn.

Nein, Nein. Ursprünglich war es so, wie mir Walter Ernsting bestätigt hat, dass es zwei Zähne sind. Dies hat Walter mir sehr viel später auch gezeichnet in ein Buch mit einer Widmung von Gucky an Rüsselmops.







Diese zwei Vorderzähne sind ja auch logisch erklärbar, da Gucky Vegetarier ist und er gerne Rübchen knabbert, was mit nur einem Spitzzahn nicht zu machen ist. Tatsächlich ist es so, dass der legendäre Titelbildmaler von PERRY RHODAN, Johnny Bruck, aus den beiden Zähnen einen einzigen gemacht hat. Nach der ursprünglichen Idee von Walter waren es aber zwei. Dies deswegen, weil Walter sich hat inspirieren lassen von Bugs Bunny, der ja bekanntermaßen dauernd mit der Mohrrübe unterwegs war und dies hat er auf den Gucky dann übertragen. Das ist die Geschichte dazu.«

Von dem im Hintergrund Reinhard Habeck zuhörenden Andreas Eschbach war nun – die dunkle Stimme von Darth Vader imitierend – zu hören: »Ich bin dein Vater.«





Anmerkung:

Laut Wikipedia erschien Bugs Bunny in der heute bekannten Form erstmals 1940, wobei er wahrscheinlich auf einer Hasenfigur aus dem Disney-Film »Die Schildkröte und der Hase« aus dem Jahr 1934 beruht. Einen Oscar erhielt der Kurzfilm »Knighty Knight Bugs« (1958). Die Art wie Bugs Bunny seine Karotten verzehrt, wurde dabei von Clark Gables Figur aus der Oscar-prämierten Komödie "Es geschah in einer Nacht" entlehnt. Sein Charakter wurde inspiriert von einer Nebenfigur aus diesem Spielfilm von 1934.
 

 

 

(Fotos: rs; Text: rs & gh)



Montag, 6. Juli 2015

Interview mit ... Andreas Eschbach

(© rs)
Während des WetzKon II am 3. Juli 2015 in der Phantastischen Bibliothek Wetzlar hat der PERRY RHODAN-Stammtisch Mannheim die Gelegenheit genutzt, mit Andreas Eschbach ein Exklusiv-Interview zu führen. Ein weiterer Bericht mit Andreas Eschbachs Ausführungen zu seinem PERRY RHODAN-Doppelband 2812/2813, dessen Entstehung nach einer Idee von Wim Vandemaan und der Zusammenarbeit mit Verena Themsen, die den darauffolgenden Doppelband 2814/2815 geschrieben hat, folgt hier in Kürze.










Dienstag, 16. Juni 2015

Interview mit ... Verena Themsen



Verena Themsen am Infostand des PERRY RHODAN-
Stammtischs Mannheim im Technikmuseum
Speyer (© rp)

Science Fiction und damit auch PERRY RHODAN ist eine Männerdomäne heißt es. Männliche Besucher sind beim Mannheimer PERRY-Stammtisch durchaus in der Überzahl, es hat sich aber doch auch eine konstante und gar nicht so kleine Zahl von weiblichen Besuchern etabliert. Ein Gast, der unseren Stammtisch bereits seit einigen Jahren besucht, ist niemand anders als die PERRY-RHODAN-Autorin Verena Themsen.

 

1. Wie bist du zu PERRY RHODAN gekommen? Was war dein erster Kontakt mit der größten Science Fiction-Serie?
 

Das erste Mal kam ich schon in der Schule durch einen Freund mit Perry Rhodan in Kontakt, der die Silberbände las und mir die ersten zehn oder so lieh. Dann war lange Pause, weil ich zum Studium wegging und diesen Kontakt verlor. Die wirkliche Infektion erfolgte eigentlich erst im Jahr 2004 auf der Frankfurter Buchmesse, als ich mich wieder erinnerte, wie toll dieser Atlan eigentlich gewesen war. Perry Rhodan? Wer ist Perry Rhodan?

Mittwoch, 10. Juni 2015

Unterwegs mit Gucky 2: Beim PERRY-Tag in Osnabrück und anderswo (Fortsetzung)



»Werde ich hier eigentlich auch mal hinter den Ohren gekrault?«
Diese Frage wisperte mir ein gewisser Mausbiber während des PERRY-Tags in Osnabrück mehrfach aus seiner Tragetasche entgegen. Meist zu unpassenden Momenten, wenn ich beispielsweise in der Mitgliederversammlung saß oder in Fandom-Besprechungen oder gar auf der großen Bühne bei Programmpunkten. Als sich am Ende des PERRY-Tags die Gelegenheit ergab, ein Foto mit Michelle Stern zu machen, da hielt sie den Mausbiber gern im Arm, doch leider verpassten wir auch da die Gelegenheit, dem Ilt seine Streicheleinheiten zu geben.
Bevor Gucky schließlich beim nächsten Stammtischtreffen in die Obhut des nächsten Besuchers gegeben wurde, begleitete mich der Ilt noch im Urlaub und so machte ich mit ihm ein paar Schnappschüsse:

Donnerstag, 28. Mai 2015

Wem gehört die Zeit? – Spekulationen zur Serie beim Mai-Stammtisch 2015



v.l. Roger, (Jan versteckt), Heiko, Roman, Sabine (© Birgit Fischer)
Ein immer wieder beliebtes Thema bei unseren PERRY-Stammtisch-Abenden in Mannheim ist die Frage, wie der Kurs bis Band 3000 aussehen möge. Seit einiger Zeit diskutieren Roger und ich auf den monatlichen Treffen über eine konsequente Weiterentwicklung des Zwiebelschalenmodells – erleben wir im aktuellen Zyklus um das Atopische Tribunal die Erweiterung dieses Modells um eine weitere Stufe? Einige der Themen die auf den Stammtischen heiß diskutiert worden sind: Die »neuen« UItimaten Fragen vs. die »alten«. Insbesondere die jeweils Dritte.

Dienstag, 19. Mai 2015

Unterwegs mit Gucky



Zum Mannheimer PERRY-Stammtisch finden immer wieder mal auch Besucher, die eine etwas weitere Anreise haben und dementsprechend nicht so regelmäßig vorbeischauen. Umso größer war die Überraschung, als beim Stammtischtreffen im Mai 2015 ein Besucher aus dem PERRY RHODAN-Kosmos eintraf. Der Mausbiber Gucky begleitet Perry Rhodan bereits seit Heft 18 in der Serie und hat auf verschiedensten Welten und auch in anderen Universen allerlei erlebt. Manche Leser hassen ihn, die meisten mögen ihn, auf alle Fälle hat Gucky sich zu so einer Art Maskottchen der Serie entwickelt. An Perry Rhodans Seite hat der Mausbiber auch aktuell viel zu tun und umso schöner ist es, dass er die Zeit findet, nunmehr sogar noch regelmäßig unseren Stammtisch zu besuchen: und zwar in Form des bekannten Plüsch-Gucky. So wird aus dem Mausbiber nunmehr auch noch - um mit Begriffen aus der Serie zu sprechen ein »Wanderer-Ilt«. In der Art eines Wanderpokals wird Gucky in Zukunft nach jedem Stammtischtreffen in die Obhut eines Besuchers gegeben und diesen bis zum nächsten Treffen begleiten. Und an dieser Stelle wird dann regelmäßig darüber berichtet.