Samstag, 7. November 2015

Unterwegs mit Gucky 6: ... und Sohn! Im Technik Museum Speyer – September 2015


(© rp)
Als wahrlich weit gereister Mausbiber hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich den Mannheimer PERRY-Stammtisch bei so vielen Veranstaltungen unterstützen würde. Größter Mausbiber aller Zeiten, Retter des Universums, Freund und Helfer von PERRY RHODAN hin oder her. Ich bin ja nun wirklich Einiges gewohnt und alles andere als zimperlich, solange ich genügend Mohrrüben und Hinter-den-Ohren-Streicheleinheiten bekomme, aber diese Interuniversalsprünge sind nicht ohne. Man hatte mir ja schon beim Besuch des GarchingCons angekündigt, dass ich bald wieder die Grenze zwischen den Universen überschreiten würde. So sehr es auch Spaß macht diese Fans von Perry und meiner Mausbiberigkeit zu unterstützen, aber die Mühen lassen sich mit Begleitung schon besser ertragen. Und so hieß es für das 8. Science Fiction Treffen im Technik Museum Speyer am letzten Septemberwochenende dann auch: »Gestatten, Gucky und Sohn!«


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Als nicht volljähriger Mausbiber ist Jumpy bei mir und Iltu mitversichert und da können wir uns voll und ganz auf die Interuniversale Reiseversicherung verlassen. Aber schief gehen kann natürlich immer was und prompt rematerialisierte Jumpy getrennt von mir in einem Korb, der sich unter dem Tisch des PERRY RHODAN-Infostandes fand. Als erfahrener Teleporter war bei mir natürlich alles glattgegangen. Nach der Begrüßung der Stammtischmitglieder, denen ich unter die Arme greifen sollte, machten wir uns natürlich umgehend auf die Suche nach Jumpy. Der schlägt ja ganz nach seiner frechen Mutter, und hat nichts als Flausen im Kopf. Nachdem wir ihn in dem Korb unter dem Tisch gefunden hatten, fand ich später heraus, dass er nichts Besseres zu tun gehabt hatte, als die PERRY RHODAN-Tüten zu verstecken.

Die Aufregung legte sich dann schnell, was gut war, da alle noch mitten im Aufbau des Infostandes waren und dem Science Fiction Treffen im Schatten des Shuttles »Buran« entgegenfieberten. Jumpy und ich halfen dem Stammtischteam beim Aufbau der Vitrine und des großen PERRY RHODAN-Stammtischposters telekinetisch nach, da passende Schraubenschlüssel, das ist so eine Art mechanischen Werkzeugs, fehlte. Zum Abschluss gab es freitagabends zur Erinnerung ein Gruppenbild mit Mausbiber Jumpy.

(© rp)
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Karottensmoothies und Guckykeksen, ja, Guckykeksen (die gibt es wirklich), machten Jumpy und ich uns samstags mit den Stammtischhelfern auf den Weg zum 8. Science Fiction Treffen im Technik Museum in Speyer. Als wir uns dem Stand und der Vitrine näherten, sprach überraschenderweise mein telepathischer Sinn an. Und tatsächlich, in der Vitrine hatte es sich Admiral Gecko gemütlich gemacht. Ich machte noch schnell heimlich ein Beweisfoto von ihm in der Vitrine, denn ich vermutete, dass Admiral Gecko wieder zu viel Karottenschnaps oder Vurguzz getrunken hatte und sich deshalb nicht aus der Vitrine befreien konnte. Aber er hatte sich ganz im Gegenteil völlig freiwillig und nüchtern für diesen Ausstellungplatz in der Vitrine entschieden; er wollte einfach mal wieder im Mittelpunkt stehen. 

(© rp)
So ließen Jumpy und ich Admiral Gecko wohl verwahrt in der Vitrine zurück und begaben uns zusammen mit Marion und Roman vom PERRY-Stammtisch auf Foto-Sammeltour durch die Buran-Halle, die nach dem gleichnamigen Shuttle benannt ist.

Unser erster Abstecher führte uns zu Captain Future, dem Helden aus einem anderen Universum. Dabei drängelte ich mich vor, damit diese Begegnung auch mit dem größten Mausbiber aller Zeiten festgehalten werden konnte. Ich verschwieg dabei natürlich, dass ich das eigentlich machte, damit ich von Marion getragen wurde. Denn von allen Stammtischhelfern hat nämlich sie das beste Händchen, um einen Mausbiber zwischen den Ohren und im Nacken zu kraulen.




 



(© rp)
Auf unserem Rundgang durch die Halle orientierten wir uns am Programm des 8. Science Fiction Treffens des Technik Museums. Hier erfuhren wir, dass es nicht nur Star Wars- und Star Trek-Programmpunkte gab, sondern sich viele Helden des Marvel-Universums angekündigt hatten. Und so stellte ich Jumpy meine Freunde und Bekannten vor und wir besuchten Vorträge im Forum. Interessant fand Jumpy vor allem den Klingonisch-Workshop. Zum Glück hatte ich meinen Translator dabei. Da der Klingonischlehrer Lieven L. Litaer die Grundlagen den Zuhörern vermittelte, konnte mein Translator die klingonische Sprache schnell erfassen. Es ging nur bei der späteren Getränkebestellung etwas schief, als Jumpy statt alkoholfreiem Karottensaft klingonischen Blutwein vom Kellner erhielt oder vielleicht gar absichtlich bestellte? Einem Jungmausbiber darf der Kellner natürlich keinen Alkohol ausschenken. Na, zur »Sicherheit« ließ ich den Kellner telekinetisch mehrere Ehrenrunden um das Shuttle fliegen und meinem Sprössling verpasste ich die Aufgabe per Hypnoschulung Klingonisch zu lernen.

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Ansonsten gab es keine weiteren Missverständnisse, denn mit den Marvel-Helden konnten wir uns ohne Probleme auf Altterranisch verständigen. Ich stellte Jumpy meinen Freund »Starlord« Peter Quill vor und natürlich auch die intelligente Pflanze Groot, die wie Gucky, der größte Mausbiber aller Zeiten, das Universum vor dem Bösen retten und das ganz ohne besondere Psifähigkeiten. Dann besuchten wir den unglaublichen Hulk, einen riesigen grünen menschlichen Mutanten, der mich etwas an eine grüne Mischung zwischen Oxtorner und Ertruser erinnerte. Zum Glück hatte er Probleme mit dem Übergang in dieses Universum, denn er war nur als Standbild anwesend. So konnte vermieden werden, dass er alles in Schutt und Asche legte, wie man mir versicherte. Auch als Standbild war Iron Man angekommen. Wir konnten von Glück reden, denn sonst hätte dieser Schwerenöter uns nicht nur Marion abspenstig gemacht, sondern auch alle anderen weiblichen Besucher, die uns hinter den Ohren gekrault haben.
(© rp)























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Große Aufmerksamkeit wurde auf dem 8. Science Fiction Treffen im Technik Museum Speyer den Helden und Fans des Star Wars Universums gewidmet. Eigentlich wollte ich Jumpy in der Lichtschwertschule für Kinder anmelden. Doch wurde dieser Programmpunkt nicht wie bei den SCIFI DAYS in Grünstadt angeboten, was Jumpy rettete. Klar hätte er die Bösewichter erledigt und notfalls auch telekinetisch nachgeholfen. So schauten wir uns stattdessen die Opening Show der German Garrison im Foyer an und bewunderten die Vorführung der Lichtschwert-Kämpfe des Teams Saberproject im Forum. Als wir dann zur Parade der kostümierten Teilnehmer gingen, waren wir der Renner. Jedermann wollte uns gleich knuddeln und hinter den Ohren kraulen. Leider konnten wir dies nicht lange genießen, denn wir wollten den Wookiee Tarfful (dargestellt von Michael Kingma) treffen und vor allem Chewbacca. Wir sammelten noch Autogramme von Michael Kingma, Peter Roy (Darsteller bei Star Wars Episode IV und VI) und Wanja Gerick (Synchronsprecher von Anakin Skywalker in der Star Wars: The Clone Wars-Fernsehserie). Mir und Jumpy sagten die Namen nichts, aber es bildeten sich lange Schlangen bei diesen Stars, so dass wir sie auch einmal besuchten. Dann begegnete uns noch eine Gruppe der Sturmtruppen der German Garrison, 
(© rp)
und ich hatte große Mühe Jumpy davon abzuhalten, den einen oder anderen in der Halle fliegen zu lassen. Doch für uns stand noch der wichtigste Programmpunkt auf dem Programm.








(© rp)
Wir wollten den Mitgliedern des Stammtischs bei der Präsentation der PERRY RHODAN-Serie unterstützen. Etwas irritierend fanden wir, dass unser großer Held PERRY RHODAN in diesem Universum nicht geboren wurde und auch keine Arkoniden auf dem Mond gelandet sind. Aber davon ließen wir uns nicht abhalten, jeden, der am Stand vorbeikam und sich für uns interessierte, in ein Gespräch zu verwickeln.

Jumpy kümmerte sich dabei um die kleinen Fans und überreichte Luftballons. Ich dagegen sprach mit den großen Fans und plauderte aus dem Nähkästchen. Als Telepathen fiel uns das nicht schwer, so dass wir immer wussten, in welche Richtung wir das Gespräch lenken sollten. An diesem Wochenende wurden wir am Stand von Gerhard, Marion, Roger, Michael, Verena, Andreas und Roman unterstützt. Sie besorgten uns Karottensmoothies, Spargelspitzen, leckeres Erdbeereis, ab und an kraulten sie uns zur Entspannung hinter den Ohren und sprangen, wenn wir etwas benötigten; sie teleportierten aber seltsamerweise dabei nicht. Nur mit den PERRY RHODAN-Tüten haperte es am ersten Tag.

Die PERRY RHODAN FanZentrale und der Verlag, in dem Perrys und meine Abenteuer erscheinen, hatten den Stammtisch wieder mit reichlich Magazinen, Heften, Aufklebern, Postkarten und vielem anderen versorgt, das wir an die Besucher verteilten oder verkauften. Immer wenn wir etwas benötigten, dann fragten wir bei Roman nach, wo sich dies und jenes finden ließe und seine Antwort war stets: »Unter dem Tisch«. Nur bei den PERRY-Tüten war das nicht der Fall, denn die hatte mein Herr Sohn ja versteckt. So löste Jumpy doch tatsächlich mit seinem Streich ein wenig Verwirrung und leichtes Chaos aus. Aber um das zu ordnen, brauchte es keinen Kosmokraten. Schließlich hatte ich meinen Sohn längst durchschaut und holte die Tüten wieder aus ihrem Versteck. Und so konnten bald darauf die Besucher die Tüten gut gefüllt mit sich nehmen.

(© rp)
Sonntags kam die PERRY RHODAN Autorin Verena Themsen zur Unterstützung ins Technik Museum Speyer. Sie unterhielt sich mit den Fans der größten Science Fiction Serie und gab Autogramme und schrieb Widmungen in ihre Werke. Nachmittags besuchte ConReporter Patrik Knörr uns am Stand und interviewte Verena zu PERRY RHODAN und ihren Büchern. In Gedanken nannte er Verena »Laserbabe«, aber das wollten wir dann doch nicht verraten. Leider ist das Video noch nicht aufgetaucht, da ich die Holocam telekinetisch etwas manipulierte und das Holo mit einem Passwort verschlüsselte.

Von den Veranstaltern erfuhren wir, dass fast 10.000 Besucher bei uns am Stand vorbei pilgerten und uns Mausbiber sehen wollten. Dies war ein kleiner Rekord für das Science Fiction Treffen im Technik Museum Speyer. Klar gaben wir auch Autogramme, obwohl wir keine Autogrammkarten dabeihatten, aber so manch einen ließen wir zum Andenken um die Buran kreisen, wenn er sich beim Ohrenkraulen gut anstellte. Eine extra Runde gab es, wenn wir mit einer Karotte bestochen wurden. Zum Abschluss gab es noch ein Erinnerungsfoto mit den ganzen Helfern vom PERRY RHODAN Stammtisch Mannheim und dem Science Fiction Club Universum. Wir halfen den Stand, Glasvitrine und Poster wieder abzubauen. Wir sortierten telekinetisch die ganzen Flyer und brachten noch so einiges heimlich durcheinander. Dann wurde alles in die nicht fliegenden, rollenden Gleiter verfrachtet, die noch mit Benzin betrieben werden
bei uns stehen die alten Dinger ja in Museen und es ging nach Hause.
(rp & gh)
(© gh)



Kommentare:

  1. Wo gibt es heute noch diese Figuren GUCKY und JUMPY?

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    1. Hallo pin50,
      leider gibt es die Plüschfiguren nicht mehr offiziell zu kaufen. Aber es gibt Händler auf Conventions, die die letzten Plüsch Guckys, Jumpys, Iltus und Admiral Geckos verkaufen. Ab und an gibt es auch ein Angebot auf eBay.
      Viele Grüße
      rp

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