Mittwoch, 12. Juli 2017

Unterwegs mit Gucky 18: Osnabrück zum Zweiten


Man mag es kaum glauben, doch für und mit dem Mannheimer PERRY-Stammtisch habe ich doch tatsächlich schon über ein Dutzend Expeditionen in den hierzeitigen Lande unternommen. Begonnen hat das alles beim Ersten PERRY-Tag in Osnabrück 2015 alter beziehungsweise hiesiger Zeitrechnung. Und im Mai 2017 besuchte ich Osnabrück erneut zu den Zweiten PERRRY-Tagen. GUCKY-Tage werden noch immer nicht veranstaltet, aber darüber will ich großzügig hinwegsehen, solange ich mit Mohrrüben und Hinter-den-Ohren-Kraulen versorgt werde bei diesen Missionen. Aber im Grunde ist das zweitrangig, denn vor allem macht es mir Spaß, die Leser und Chronisten meiner und Perrys Abenteuer zu treffen.

Von solchen Begegnungen gab es bei den Zweiten PERRY-Tagen in Osnabrück wieder einige für mich. So traf ich einen Nichtterraner wie mich, nämlich Rüsselmops, den Außerirdischen, samt seinem »terranischen Begleiter« Reinhard Habeck. Zuletzt hatte ich die beiden beim WetzKon und in Wien gesehen.
Die beiden gaben nicht nur fleißig Autogramme, es gab auch zwei Programmpunkte mit ihnen. Insgesamt bot das Programm zahlreiche interessante Punkte und nicht umsonst lautete das Motto des Cons: von Fans für Fans. Da wurde das ganze Spektrum von Lesungen, Autogrammstunde, Mitmachhörspiel, Auktion, Werkstattberichten und vielem mehr geboten. Einen Schwerpunkt bildete natürlich die PERRY-FanZentrale als Veranstalter mit ihren Produkten und der Zeitschrift SOL.

Auch neue Bekanntschaften habe ich gemacht. Den Maler Stefan Wepil hatte ich zwar schon mal beim ColoniaCon 2016 getroffen, aber für ein »richtiges« Kennenlernen ergab sich die Gelegenheit erst in Osnabrück. SOL-Mitarbeiter Michael Tinnefeld hat Stefan für die SOL interviewt und auf dem Foto sieht man uns alle drei vor Stefans beeindruckenden Bildern, die von der PERRY RHODAN-Serie inspiriert sind. Hm, mal sehen, ob Stefan sich auch mal zu einem Gucky-Portrait inspirieren lässt. 

Zum ersten Mal persönlich begegnete ich dem Maler Alfred Kelsner. Wir verstanden uns auf Anhieb, auch wenn das nicht ganz so aussehen mag auf den ersten Blick.




Doch Alfred drohte mir nur scherzhaft, weil ich ihm einfach schon viel Mühe bereitet habe bei seinen Gucky-Portraits. Nachvollziehbar, denn so ein adretter Mausbiber wie ich ist nicht unbedingt leicht auf die Leinwand zu bannen.








War ich nach den SCIFI-Days in Grünstadt 2016 noch einem Fanbären namens Hugo begegnet, so traf ich diesmal seinen Tiger-Kollegen. Standesgemäß im Fan-T-Shirt des Mannheimer PERRY-Stammtischs; ein solches trage ich bei meinen Missionen inzwischen ebenfalls.

Neben einem Tiger sah ich dann noch einen Löwen in Osnabrück, als ich zwischendurch mal einen Stadtbummel machte. Was ich allerdings zunächst für einen paralysierten Gurrad gehalten hatte, stellte sich dann als Sehenswürdigkeit heraus.

Und außerdem ist es ein Löwenpudel, eine Statue, die einen Löwen darstellt, der aber zugleich einem Pudel ähnelt, was angeblich auf eine alte Sage der Stadt zurückgeht.

Am Con-Sonntag berichtete schließlich noch Wim Vandemaan, einer meiner Chronisten, über Perrys und meine weiteren Abenteuer hinsichtlich Kurs 3000. Was immer damit gemeint sein mag. Es wird ja wohl kaum eine Anspielung auf mein Alter gewesen sein. Und ich stehe übrigens auf keiner Todesliste, gab Wim Vandemaan zudem zu Protokoll, was mich etwas beruhigte nach den doch bewegenden Erlebnissen um und in der Sternengruft.

Wenn ich also in nächster Zeit einen gewissen Mister Rhodan nicht zu oft aus der Patsche helfen muss, dann stehen die Chancen ganz gut, dass ich mich noch öfter auf PERRY-Conventions, PERRY-Tagen und dergleichen blicken lasse. Ja, ein wenig Perry-lastig kommen mir diese Veranstaltungen schon vor, aber gut, in Osnabrück gab es immerhin Gucky-Kekse.


Man huldigt mir zumindest in kulinarischer Art und Weise. Apropos kulinarisch: der Mannheimer Stammtisch hatte mir mal eine Stoffmohrrübe mitgegeben, so als symbolisches Accessoire gewissermaßen. Leider ging das Ding wohl bei einer Teleportation oder durch die Scherung verloren.






Doch SOL-Chefredakteurin Christina Hacker versprach Abhilfe zu schaffen, und so werde ich demnächst mit einer gehäkelten Mohrrübe unterwegs sein.
Na, unter solch angenehmen Bedingungen lasse ich mich jedenfalls gern durchs PERRY-Fandom treiben und berichte weiterhin. Auch wenn sich da alles eher um meinen alten Freund Perry dreht. Ich träume ja noch immer von einem Gucky-Stammtisch oder gar einem Gucky-Con. Vielleicht richten meine Fans ja gar mal einen Gucky-WeltCon aus? Vielleicht als Begleitveranstaltung bei den Dritten PERRY-Tagen in Osnabrück?
(gh)

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