Nach einer gewohnt erfolgreichen Transuniversalteleportation gelangte ich nach Wien, wo im Hauptgebäude der Wiener Linien der AustriaCon stattfand. Schilder wiesen mir sozusagen den Weg zu Perry. Na, wenn das in Orpleyd mal auch so einfach wird.
Als Perry und Bully nach ihrer erfolgreichen Mondlandung und der Entdeckung der Arkoniden wieder auf Terra landeten, da taten sie dies in der Wüste Gobi, wo sie die Dritte Macht gründeten, die Menschheit einten, zu den Sternen führten und schließlich mich trafen. Na ja, mehr oder weniger.
Die Wüste Gobi gehört heute zur Mongolei und zu China und so war zum AustriaCon der mongolische Botschafter Gunaajav Batjargal geladen, mit dem ich mich als diplomatisch geschulter Mausbiber natürlich kurz austauschte.
Neben neuen Bekanntschaften traf ich auch alte Bekannte wie beispielsweise Nils Hirseland.
Er war in Wien, wie bereits beim PERRY-WeltCon 2011 in Mannheim, als Live-
So traf ich unter anderem Krimi-Autor Andreas Gruber.
Ebenso lernte ich PERRY-Leserin Heike kennen, die mich wohl wirklich mag, denn sie hat sich sogar schon mal als meine Mausbiberigkeit verkleidet; mit einem selbst gemachten Kostüm!
Eine eher wunderliche Begegnung hatte ich mit der guten alten SOL, doch das war natürlich nicht das echte Fernraumschiff mit dem Roi Danton schon so lange in unbekannten Gefilden unterwegs ist. Da wurde es mir etwas schwer ums Herz, als ich so an Roi dachte.
Aber das abendliche Buffet munterte mich dann wieder auf. Von Bully habe ich gelernt: Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.
Na, und das passt auch bei Mausbibern.

Die kulinarischen Köstlichkeiten beim Buffet waren allesamt schon etwas seltsam anzusehen. Schließlich gab es da Häppchen in Form von Maahk-Köpfen und dergleichen. Aber den Besuchern hat es geschmeckt und mir vor allem die zarten Mohrrüben. Und einen Gucky-Portrait-Kuchen gab es auch. Da bin ich mir quasi mal wieder selbst begegnet.
Nach dem AustriaCon hatte ich beim Besuch der Villa Fantastica noch eine ähnliche Begegnung
mit mir selbst fast wie damals im Anti-Universum.
Staunenswert und hochinteressant war auch die Führung an der Wiener Universität, die PERRY-Leser und Physiker Gilbert mit mir und weiteren Besuchern unternommen hat.
Gilbert demonstrierte und erklärte uns nämlich einen Tesla-7-Magentresonanz-Scanner. Na ja, so in etwa, in technisch-physikalischen Details bin ich dann doch nicht so firm. Vom starken Magnetfeld des Scanners war ich zwar beeindruckt, aber glücklicherweise nicht angezogen oder gar gefesselt. Liegt vielleicht an meiner plüschig-unmagnetischen Zusammensetzung oder weil ich telekinetisch leicht dagegenhalten konnte. Wie auch immer, eine interessante medizinisch-technische Apparatur, dieser Tesla-Scanner.
Apropos medizinisch: beim weiteren Bummel durch Wien landete ich beim Durchstreifen der UNO-City gar in einem Konferenzgebäude, in dem gerade ein Dermatologen-Kongress zu Ende ging. Auf mancherlei Werbebroschüre war dabei der medizinische Fachbegriff »atopic«, also »atopisch«, zu lesen.
Die Atopen haben hier wohl ihre Spuren hinterlassen. Oder werden es noch? Die Sache mit dem Atopischen Tribunal war zeitphänomen-technisch ja schon etwas verwirrend. Auch für einen erfahrenen Mausbiber wie mich.
Gegen Ende meines Wien-Aufenthalts besuchte ich am Zentralfriedhof noch das Grabmal eines Musikers namens Falco, der in Perrys und meinen Chroniken schon mal als Falco Hoelzel in Erscheinung getreten ist. Das Grab ziert übrigens ein Obelisk, aber einer, der Schatten wirft. Falco ist oder war also offenbar kein Cyno.
Bevor ich dann schließlich Wien verließ, um endlich meine Suche nach Perry fortzusetzen, musste ich mich natürlich noch mal stärken. Dabei lernte ich durch PERRY-Leser Rony, den ich ebenfalls beim AustriaCon getroffen hatte, Wiens kulinarische Spezialitäten kennen. Zusammen mit meinen Begleitern vom Mannheimer PERRY-Stammtisch unterhielt Rony uns mit kenntnisreichen und interessanten Erzählungen über Wien und vieles mehr. Und so konnte ich, in jeglicher Hinsicht gestärkt, die Suche nach Perry fortsetzen.
(Text und Fotos: gh)
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