Dienstag, 19. Mai 2015

Unterwegs mit Gucky



Zum Mannheimer PERRY-Stammtisch finden immer wieder mal auch Besucher, die eine etwas weitere Anreise haben und dementsprechend nicht so regelmäßig vorbeischauen. Umso größer war die Überraschung, als beim Stammtischtreffen im Mai 2015 ein Besucher aus dem PERRY RHODAN-Kosmos eintraf. Der Mausbiber Gucky begleitet Perry Rhodan bereits seit Heft 18 in der Serie und hat auf verschiedensten Welten und auch in anderen Universen allerlei erlebt. Manche Leser hassen ihn, die meisten mögen ihn, auf alle Fälle hat Gucky sich zu so einer Art Maskottchen der Serie entwickelt. An Perry Rhodans Seite hat der Mausbiber auch aktuell viel zu tun und umso schöner ist es, dass er die Zeit findet, nunmehr sogar noch regelmäßig unseren Stammtisch zu besuchen: und zwar in Form des bekannten Plüsch-Gucky. So wird aus dem Mausbiber nunmehr auch noch - um mit Begriffen aus der Serie zu sprechen ein »Wanderer-Ilt«. In der Art eines Wanderpokals wird Gucky in Zukunft nach jedem Stammtischtreffen in die Obhut eines Besuchers gegeben und diesen bis zum nächsten Treffen begleiten. Und an dieser Stelle wird dann regelmäßig darüber berichtet.


Da bei seinem Eintreffen der 1. PERRY-Tag in Osnabrück vor der Tür stand, begab sich Gucky als erstes in Begleitung von STELLARIS-Autor Gerhard Huber nach Osnabrück:

Startpunkt der Reise nach Osnabrück war Worms, doch bevor es losging, habe ich Gucky erst mal eine Multiversen-Reise-Versicherung verpasst. Man weiß ja nie, bei so einem risikofreudigen Mausbiber. Und wozu bin ich Versicherungskaufmann, also vom Fach, was Risikobewertung anbelangt. Vor der Reise stärkte sich Gucky selbstverständlich noch mit der obligatorischen Karotte.


 
In Osnabrück angekommen, entspannte Gucky zunächst in der Sonne auf dem Balkon des Hotelzimmers.


Als ich Gucky am nächsten Tag dann den Großen Saal zeigte, in dem die meisten Veranstaltungen des PERRY-Tages stattfanden, trafen wir eine PERRY-Leserin namens Nadine, die sehr erfreut war über die Begegnung mit dem Plüsch-Mausbiber. Wenig später ging es dann für mich auch schon los. Gucky nahm seinen Platz in einer Tasche ein, in der ich ihn die meiste Zeit herumtrug, und ich durfte den ersten von zwei STELLARIS-Programmpunkte mitgestalten. Glücklicherweise machte sich Gucky die meiste Zeit telekinetisch schwebend etwas leichter, so dass er im wahrsten Sinne des Worts kaum ins Gewicht fiel.

Beim ersten STELLARIS-Punkt machten die Besucher Vorschläge für einen STELLARIS-Story-Beginn, der dann von Hartmut Kasper, Dieter Bohn, Michelle Stern und mir zusammen mit den Lesern diskutiert wurde. 
Zudem erwähnte ich dabei den wohl frühesten SF-Roman, in dem ein Raumschiff namens Stellaris und seine Besatzung die Hauptrolle spielen. Der Roman »Die schwarze Galaxis« von Murray Leinster wurde von Walter Ernsting ins Deutsche übersetzt. Ernsting hat unter dem Pseudonym Clark Darlton die PERRY RHODAN-Serie mit aus der Taufe gehoben und aus der Figur Gucky das gemacht, was sie heute ist. Dementsprechend hatte ich den Eindruck, dass Gucky in seiner Tasche fröhlich telekinetisch herumwackelte, als ich Walter bzw. Clark erwähnte.

Da ich selbst den ganzen PERRY-Tag auf Achse, in zahlreiche Gespräche vertieft und teils ins Programm oder die Organisation eingebunden war, konnte ich einen Großteil des Programms nicht verfolgen und kann so auch keinen ausführlichen Bericht geben. Aber es gibt bereits einen sehr umfassenden Artikel eines Journalisten und PERRY-Lesers, den ich in Osnabrück kennen gelernt habe:

https://fiksleer.wordpress.com/2015/05/17/perry-rhodan-tag/

Eine gelegentliche Besucherin des Mannheimer Stammtisches - PERRY-Autorin Michelle Stern - hat unser Stammtisch-Gucky in Osnabrück übrigens auch getroffen. Doch mehr dazu und was Gucky sonst noch so erlebt hat, folgt bald in einem zweiten Artikel mit mehr Fotos in Kürze hier in diesem 
Blog. 
(gh, © sämtlicher Fotos: gh)

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